Fogging – Schwarzstaub oder Magic Dust

Egal wie wir es nennen, es wird einem richtig schwarz vor Augen.
In stark betroffenen Wohnungen ähnelt der Effekt dem Anschein nach einem Schwelbrand. Typisch sind flächig schwarze Verunreinigungen, die sich meistens in der Winterzeit an den Zimmerdecken, sowie an den Oberflächen der Außenwände absetzen. 

 

Das Phänomen der schwarzen Staubablagerungen ist  in den neunziger Jahren aufgetreten und seit dieser Zeit immer wieder ein Thema, wenn es um schwärzliche Verunreinigungen an den Oberflächen einer Wohnung kommt. Bei einem richtigen Fogging-Effekt entsteht ein öliger rußähnlicher Schmierfilm auf der Oberfläche, der sich in der kalten Jahreszeit innerhalb von wenigen Wochen abgesetzt hat. Meist wurden die Wohnungen im Vorfeld frisch renoviert, so dass die hässlichen Verfärbungen doppelt so ärgerlich sind.

Zusätzlicher Ärger droht, wenn sich Mieter und Vermieter über die Grauschleier streiten, denn der schwarze Staub ist nicht nur ein hygienisches und optisches Problem, sondern meist auch ein rechtliches Problem.  Der Effekt entsteht nicht nur durch die bauseits eingebrachten Materialien, sondern ist ebenfalls abhängig von dem Verhalten der Bewohner. So ist es einen Tatsache, dass so manches Duftlämpchen und die ein oder andere romantisch angezündete Kerze den Effekt noch verstärkt. Bei einer mit Scharzstaub verunreinigten Fläche lässt sich meistens ein Schimmelbefall ausschließen. Auch wenn beides ähnlich aussieht, kann man den mikrobiologischen Befall deutlich von der Staubablagerung unterscheiden. Der Unterschied zeichnet sich in der Ecke zwischen Wand und Deckenfläche ab.  Während ein mikrobiologischer Befall bis in die Ecke hineinragt, hinterlässt die Schwarzfärbung deutlich hellerer bis fast ungetrübte Ecken. Dies ist aufgrund der Luftverwirbelung in diesem Bereich zu erklären. 

Wer sich die schwärzlichen Verfärbungen einmal näher betrachtet, der wird feststellen, dass sie fast immer mit einer Wärmeströmung gekoppelt sind. Daher sind Bereiche oberhalb der Heizkörper, im Bereich von Lampen oder ähnlicher Wärmequellen deutlicher ausgebildet.

Wie bereits erwähnt entstehen die schwarzen Beläge nach Renovierungsarbeiten oder nach einem Erstbezug innerhalb weniger Wochen in der kalten Jahreszeit. Da sich aber auch andere dunkle Verfärbungen durch Verbrennungsprozesse im Laufe der Zeit ablagern können, wird eine Beurteilung entsprechend schwieriger. Die Lösung sind Laboruntersuchungen, bei denen genau festgestellt werden kann, ob es sich tatsächlich um einen Fogging-Effekt handelt, oder um eine, sagen wir mal, intensivere Verschmutzung handelt.

Auch wenn es wie auch bei einem Schimmelbefall  keiner hören will, lüften und heizen spielt auch bei diesem Schadensbild eine große Rolle.  Daher ist im Ratgeber des Umweltbundesamt, als Präventionsmaßnahme „richtiges Heizen und Lüften“ zu lesen.  Was immer das auch heißen mag. 

Mein Tipp:
Bevor Ihnen schwarz vor Augen wird, schauen wir mal gemeinsam und gehen dem Nebel auf den Grund. 

Aktuell: Podcast mit Jürgen Jörges

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